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31Mai

Zusammen mit Jürgen Trittin auf dem Kibitzhof.

 

Mit einem sehr gut gelaunten Jürgen Trittin haben wir den Kiebitzhof besucht. Er hat sich sehr positiv über den Hof geäußert. Insbesondere die 75 prozentige Trägerschaft des Kreises und das damit ausgedrückte große Engagement des Kreises hat er hervorgehoben.

Jürgen Trittin und ich beim betrachten der Nuß-Nougat cremes.

Jürgen Trittin und ich beim betrachten der Nuß-Nougat cremes.

Nach dem Rundgang durch das Gewächshaus und den Reiterhof
haben wir im Hüh und Hott mit den Vertretern des Werkstattrates über bundespolitische Themen diskutiert.
Diskussionsrunde im Café Hüh und Hott auf dem Kiebitzhof

Spannende Diskussionsrunde im Café Hüh und Hott auf dem Kiebitzhof

Artikel aus der Neuen Westfälischen zum Besuch von Jürgen Trittin am 28.5.09:
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24Mai

Europatour in Gütersloh

Europatour der GRÜNEN zum Mindestlohn am Berliner Platz in Gütersloh

Auf reges Interesse stiess unser Stand, mit Europa-Puzzle, Mindestlohn-Aktion und vielen Luftballons. Im grünen Kellner-Dress verteilten wir Getränke und Luftballons.
Die Kinder hatten Spass an einem großen Europa-Puzzle, auf dem Boden.
In 21 Ländern in der EU gibt es bereits einen gesetzlichen Mindestlohn. Nur Deutschland tut sich immernoch extrem schwer damit.
Die SPD sagt zwar, dass sie dafür sei, entsprechende Anträge wurden von Ihr im Bundestg jedoch abgelehnt.

Zum Auftakt des Europawahlkampfs der GRÜNEN plädierten Bundestagsbewerber Marco Mantovanelli(l.),Europakandidat Peter Alberts und Bürgermeisterkandidatin Wibke Brems für einen Mindestlohn von 7,50 Euro, nicht nur für Kellerinnen und luden zum EU-Puzzle ein. FOTO: ROLF BIRKHOLZ, QUELLE: NEUE WESTFÄLISCHE

Zum Auftakt des Europawahlkampfs der GRÜNEN plädierten Bundestagsbewerber Marco Mantovanelli(l.),Europakandidat Peter Alberts und Bürgermeisterkandidatin Wibke Brems für einen Mindestlohn von 7,50 Euro, nicht nur für Kellerinnen und luden zum EU-Puzzle ein. FOTO: ROLF BIRKHOLZ, QUELLE: NEUE WESTFÄLISCHE

Link zum Presseartikel:  http://www.mantovanelli.de/presse/presseberichterstattung/

25Apr

Let’s make Money. Film und Diskussion mit Sven Giegold

Sven Giegold im Bambi-Kino in Gütersloh

Sven Giegold im Bambi Kino

Sven Giegold im Bambi Kino

Die Ursachen der Finanzkrise und Ihre Folgen waren Gegenstand einer lebhaften Diskussion im Bambi-Kino zu der Ortsverband der GRÜNEN und Attac eingeladen hatte.

Etwa siebzig Zuschauer verfolgten zunächst den Film”Let’s make money” von Erwin Wagenhöfer in dem eindrucksvoll geschildert wird was hinter der Aussage “Lassen sie Ihr Geld für sich arbeiten” tatsächlich steckt.

Es ist nicht das Geld das arbeitet, sondern Menschen, die oft unter unwürdigen Bedingungen, sei es als Baumwollpflücker in Burkina Faso
oder als Fabrikarbeiter in Indien die Rendite von Investoren aus Übersee erwirtschaften.
 
Sven Giegold, Mitbegründer von attac und Spitzenkandidat der Grünen in NRW zur Europawahl
stellte sich anschließend einer lebhaften Diskussion.
Er trat ein für eine solidarische Ökonomie, in der nicht das Renditestreben an erster Stelle steht.
Angesichts der dramatischen Konjunktureinbruches weltweit sei es jetzt nötig mit staatlichen Mitteln zu investieren
allerdings nicht wahllos, sondern zielgerichtet in die Schlüsseltechnolgien der Zukunft.
In regenerative Energien und Energieeffizienz um von Fossilen Brennstoffen unabhängig zu werden.
In Bildung um dem Einzelnen den Zugang zu den Arbeitsmärkten der Zukunft zu eröffnen.
  
Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich.

Eine lebhafte Diskussion entwickelte sich.

Es ist unglaublich,  welche Dimensionen die Finanzkrise bereits angenommen hat mit einer Vermögensvernichtung von 44 Billionen, also 44000 Milliarden  Euro  und allein 50 Millionen zusätzlicher Arbeitsloser weltweit nur in diesem Jahr. Es stellt sich angesichts dieser Entwicklung die Frage, ob es nicht geradezu ein Webfehler des Kapitalismus ist, das sich ihn ihm immer wieder neue Blasen bilden, deren Einsturz dann oft dramatische Auswirkungen für die Allgemeinheit hat.
Es ist auch kaum zu bestreiten,dass durch den starken Einfluss von wirtschaftlicher Macht auf die Poltik, Kontroll- und Regulierungsmechanismen systematisch ausgehebelt wurden, was eine Hauptursache für die Exzesse auf den Finanzmärkten war.

Eine Systemalternative zum Kapitalismus ist zur Zeit noch nicht sichtbar. Zum Sozialismus will auch kaum jemand wirklich zurück.
Mein Fazit ist, das durch eine starke Ordnungspolitik das Geld wieder zum Diener der Menschen gemacht werden muss und nicht umgekehrt.

 
Hans-Peter Rosenthal
Hans-Peter Rosenthal

In der Diskussion wurde auch die Mitverantwortung des Einzelnen zum Beispiel beim Einkauf genannt. Wer ein T-Shirt für einen Euro erwerbe dürfe sich nicht wundern, wenn ausbeuterische Kinderarbeit zunehme.

Themen wie das unbedingte Grundeinkommen und den Zugang zu Bildung für alle rundeten die Diskussion ab.

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